Es werde Gesang

Acht Stimmen, die aus der Stille heraus zu einem jubilierenden Klangkörper zusammenfinden – diesen Prozess erforscht das Programm auf musikalische Weise:
Geschlossene Münder, gedämpfter Klang, uneindeutige Schatten, Flüchtigkeit, sich nicht artikulieren können, der Versuch die Stimme zu befreien, unverständliches Murmeln, der Ruf nach Hilfe und schließlich, jauchzende Koloraturen, entfesseltes Jubilieren.
In der Gegenüberstellung barocker und zeitgenössischer a cappella Kompositionen konzipiert das Rheinstimmen Ensemble ein facettenreiches Programm, das sich von der Sprachlosigkeit zum jubelnden Gesang entfaltet. Beginnend mit Wolfgang Rihm: „Mit geschlossenem Mund“, über Johann Bach: „Unser Leben ist ein Schatten“, Salvatore Sciarrino: „Mormorando“ und Sven-David Sandström: „Fürchte dich nicht“, öffnet sich das Programm nach und nach und mündet schließlich mit Johann Sebastian Bach: „Singet dem Herrn ein neues Lied“ in einem wahren Klangfest.
RHEINSTIMMEN ENSEMBLE:
Julia Hagenmüller
Ursula Göller (Sophia Bauer)
Eva Marti
Katharina Fulda (Christina Blaschke)
Tobias Glagau (David Fischer)
Ferdinand Junghänel (Ilja Aksionov)
George Clark
William Drakett (Andrey Akhmetov)
VIDEO:
Esther Conze
TON:
Johannes Tosta
MUSIKALISCHE LEITUNG:
Felix Schönherr
KONZEPTION:
Julia Hagenmüller, Ferdinand Junghänel
Termine:
16. Februar 202o:
JOHANNESKIRCHE, DÜSSELDORF